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Metalleindeckungen

Wie eine zweite Haut überzieht Titanzink Fassaden und Dächer und gilt deshalb als perfektes Material für Bauelemente:

Schornsteinköpfe, Balkone, Giebelseiten, Dachgauben, Dachblenden, Türme, Spitzen und Vordächer sind häufig Wind, Regen oder wechselnden Temperaturen ausgesetzt.

Die Praxis zeigt, dass derart beanspruchte Bauteile durch Titanzink optimal geschützt sind und so zu erstklassigen Gebäudedetails werden. 

Und noch ein Pluspunkt: Durch die extreme Flexibilität des Materials können Übergänge oder auch detailreiche Bau-Akzente problemlos realisiert werden. Bei Titanzink handelt es sich eben um einen Baustoff mit vielen Talenten, der neben seiner Langlebigkeit und Wetterbeständigkeit zusätzlich durch hervorragende ökologische Qualitäten überzeugt. Fast schon überflüssig zu sagen, dass es sich bei Titanzink außerdem  um ein wartungsfreies Material handelt, welches zu 100% recycelbar ist.

Für Bauherren großer, auch internationaler Projekte ist Zink schon lange ein vertrautes Material. Immer öfter entdecken aber auch private Bauherren den metallenen Werkstoff für sich. Mit dem Werkstoff Titanzink haben Bauherren und Umbauherren endlich eine Alternative zu herkömmlichen Materialien gefunden. So hat es sich schnell herumgesprochen, dass Zink-Dachgauben nicht nur mehr Platz schaffen, sondern auch gut aussehen.

Doch Zink-Gebäudeaccessoires können noch viel mehr:

Kaminbekleidungen aus Titanzink verhindern Undichtigkeiten einfach und sicher. Zink-Dachränder werden innerhalb kürzester Zeit zum prägnanten und dauerhaften Blickfang,- Zink-Giebelbekleidungen bieten optimalen Schutz vor Witterungseinflüssen und  können horizontal, vertikal oder diagonal verlegt werden. Passende Gesims-, Fensterbank- oder Attikaabdeckungen helfen dabei, das Gesamtbild eines Hauses abzurunden. Und auch bei der Bekleidung von Balkonen profitieren Bauherren von der hervorragenden Formbarkeit des Materials.

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Kupfer

Mit seiner langen Lebensdauer und einfachen Verarbeitung bietet der Werkstoff Kupfer entscheidende Vorteile. Für die moderne Architektur ist die Möglichkeit der flexiblen und individuellen Gestaltung zu einem immer wichtigeren Materialkriterium geworden. Kupfer ist auch unter den heutigen, recht aggressiven Umweltbedingungen ein außerordentlich beständiger Bauwerkstoff. Diese Beständigkeit beruht auf seiner Fähigkeit, an der Atmosphäre eine witterungsresistente, fest haftende und ungiftige Schutzschicht auszubilden - die begehrte Patina.

Die Zusammensetzung der Patina kann aufgrund regional abweichender atmosphärischer Bedingungen unterschiedlich ausfallen, in der Regel besteht sie jedoch aus basischem Kupfersulfat. Diese Schutzschicht ist in sich stabil und selbstheilend, ihr verdankt Kupfer seine hervorragende Korrosionsbeständigkeit.

Die Bildung der Oxidschicht als Reaktion auf Feuchtigkeit, Sauerstoff und aggressive Luftinhaltsstoffe lässt auf dem blanken Kupfer allmählich eine gleichmäßige Braunfärbung entstehen, die stetig dunkler wird und im Laufe der Zeit in ein Anthrazit-Braun übergeht. An senkrechten Gebäudeflächen, wie Außenwandbekleidungen, ist dies im Allgemeinen der farbliche Endzustand.

Bei geneigten Dachflächen verändert sich die Schutzschicht farblich weiter, bis das kupfertypische Patinagrün erreicht ist.

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Aluminium

Farbaluminium in Falzqualität, ist ein Aluminium Halbzeug in Bandform, das in Legierung, Festigkeit und Beschichtungssystem speziell für die Anwendung in der Stehfalztechnik abgestimmt ist.

Oberfläche:

Die Sichtseite wird mit einem PVdF (Polyvenyldidenfluorid) - Beschichtungssystem (im Mischungsverhältnis 80/20) bandbeschichtet. Die Lackschichtdicke beträgt ca. 25µm für einen 2-Schicht Lackaufbau. Bei speziellen Farbtönen beträgt die Lackschichtdicke für einen 4-Schicht Lackaufbau (Metallics) ca. 40 µm.

Die Rückseite ist immer mit einem transparenten Schutzlack in einer Schichtdicke von ca. 3µm beschichtet.

Glanz:

Der Glanzgrad beträgt ca. 20 Einheiten nach dem Messsystem von Gardner (Messwinkel 60°). Für Metallic-Farben beträgt der Glanzgrad ca. 40 Einheiten.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • großes Spektrum an Farben
  • PVdF-Beschichtung (80/20)
  • PVdF-Beschichtung ist UV-beständig und umweltneutral
  • Seewasserbeständigkeit
  • Korrosionsbeständigkeit gegen Kondensat
  • leichte Verarbeitung bei gleichzeitiger hoher Belastbarkeit
  • Legierung, mechanische Gütewerte und Beschichtung sind auf die Falztechnik abgestimmt
  • Verarbeitungstemperatur >= 0°C
  • weiße, UV-beständige, rutschhemmende Schutzfolie, ganzflächig aufgebracht und asymmetrisch perforiert
  • Schutzfolie kann bis zu sechs Monaten nach Verlegung auf den Scharen verbleiben
  • 100 % recycelbar, ohne Qualitätsverlust

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Gestalterisch feinlinig unterstreicht der Doppelstehfalz, dank seiner Vielzahl an möglichen Detailvarianten, traditionelle Architektur mit der gleichen Selbstverständlichkeit wie moderne Entwürfe.

  • schlankes Erscheinungsbild durch die Feinlinigkeit der Falze
  • harmoniert sowohl mit traditioneller als auch mit moderner Architektur
  • konische Flächen sowie konkav und konvex gerundete Flächen möglich
  • schon ab 3° Dachneigung ausführbar
  • einfache und rationelle Verlegung
  • regensichere Längsfalzverbindung
  • Verwendung von vorprofilierten Scharen
  • Scharlängen bis 16 m möglich

Im Hinblick auf den Werkstoff Zink gilt der Doppelstehfalz als Weiterentwicklung des ursprünglichen Hohlfalzes bzw. des einfachen Stehfalzes. Seit 1899 in der Literatur bekannt, wird er bei unter 25° bzw. 5% gegenüber anderen Systemen deutlich bevorzugt. Der Name "Doppelstehfalz" kennzeichnet dabei eine der klassischen Längsverbindungsarten von nebeneinander liegenden Scharen außerhalb der Wasserebene. Bei einer Mindestfalzhöhe von 23 mm ist der Doppelstehfalz ohne Zusatzmaßnahmen regensicher. International hat sich der mit vorprofilierten Scharen hergestellte Doppelstehfalz mit einer Höhe von 25 mm durchgesetzt. Kantung und Schließung des Profils werden handwerklich oder maschinell mit Hilfe von Profiliermaschinen vorgenommen. Auch Sonderformen wie konvexe und konkave Rundungen oder konische Scharen lassen sich problemlos herstellen.

Verlegeformen

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Rauten

  • eindrucksvolle optische Präsenz
  • Spitz-, Quadrat- und Großraute
  • variabel in Formen und Abmessungen
  • handwerklich und industriell herstellbar
  • Anpassung an komplexe Dachgeometrien und nahezu alle Rundungen möglich
  • optimale Verwendung bei Turmdeckung, Denkmalschutz und Sanierungen

Die Quadrat- und Spitzrauten bilden die Gruppe der Kleinrauten. Im Gegensatz zu Platten oder Schindeln mit ähnlich optischer Anmutung weisen sie an der Oberseite Vor- und an ihrer Unterseite Rückkantungen in Form einfacher Falze auf. Sowohl handwerklich als auch industriell herstellbar, entstehen dank ihres kleinen Formats selbst bei geometrisch komplizierteren Baukörpern sichere und optisch überzeugende Lösungen. Nahezu alle Rundungen können problemlos nachvollzogen werden. Zu den klassischen Einsatzgebieten der Kleinrauten gehören daher auch die Bekleidung von Gauben, Kaminköpfen und Dachrändern. Eine Weiterentwicklung der Spitz- und Quadratrauten sind die Großrauten. Mit einer ausgesprochen großen Sicht- bzw. Deckfläche finden sie ihre Hauptanwendung im großflächigen Fassadenbereich. Doch auch als alternative Deckung von Dächern erfreuen sich Großrauten zunehmender Beliebtheit. Neben den konstruktiven Vorteilen entfaltet sich auch hier ihre optische Präsenz besonders eindrucksvoll.